Eine globale Creator-Kampagne lässt sich in fünf Phasen gliedern: Strategie, Suche, Prüfung, Verhandlung und Auswertung. Die meisten gescheiterten Kampagnen scheitern nicht an fehlendem Budget – sondern in Phase eins und zwei: an einer vagen Strategie und an Creatorn, die nach dem Eindruck beim Scrollen durch Feeds ausgewählt wurden.
Bei der Strategie geht es um drei Fragen: In welchen Ländern soll die Kampagne stattfinden, welches Ergebnis wird angestrebt (Awareness oder direkte Conversion), und welchen Betrag zahlen Sie pro Conversion? Diese Antworten entscheiden darüber, ob Sie große Creator oder Mid-Tail-Creator benötigen – bei conversiongetriebenen Kampagnen sind zehn Nischen-Creator mit jeweils 50K Followern fast immer effektiver als ein Generalist mit 500K.
Bei der Suche geht es darum, ein „Gefühl“ in Filter zu übersetzen: Land, Follower-Bereich, durchschnittliche Aufrufe der letzten Zeit, Kategorie und Tonalität. Suchtools in natürlicher Sprache verkürzen diesen Prozess von Tagen auf Minuten: Erstellen Sie gesammelt eine lange Liste und wählen Sie anschließend manuell aus, statt Profile nacheinander zu öffnen.
Die Prüfung umfasst zwei Schritte: eine Prüfung auf Fake-Follower, um botgesteuerte Accounts auszusortieren, und einen Zielgruppenbericht, der die demografische Überschneidung mit Ihren Kunden bestätigt. Rechnen Sie damit, dass diese beiden Schritte ein Drittel Ihrer Liste aussortieren – genau dieses Drittel wäre sonst Budget gewesen, das Sie verschwendet hätten.
Für Verhandlung und Auswertung gelten zwei Regeln: Nehmen Sie die Offenlegung von Daten und die Nutzungsrechte für Inhalte in jeden Vertrag auf, und bewerten Sie jede Kampagne anhand von drei Kennzahlen – tatsächlicher CPM, Kosten pro Interaktion und Kosten pro Conversion. Übernehmen Sie die Gewinner in Ihre eigene Creator-Liste. Der kumulative Vorteil globaler Kampagnen entsteht vollständig durch diese fortlaufend optimierte Liste.